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Immobilien bleiben in Krisenzeiten eine sichere und lukrative Investition

Die Bedenkenträger haben sich zu Beginn der Corona-Pandemie vor über zwei Jahren tagtäglich überboten mit ihren Schreckensszenarien einer platzenden Immobilienblase. Diese spekulativen Prognosen liefen ins Leere. Die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in Deutschland ist bis zum heutigen Tag höher als je zuvor. Alle wirtschaftlichen Verwerfungen und Unsicherheiten im Welthandel haben den steten Anstieg der Preise und Mieten bei Immobilien hierzulande nicht verhindert. Im Gegenteil, die Immobilienpreise steigen aktuell kontinuierlich weiter an. Die Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden wird dadurch für Käufer gewiss nicht leichter zu realisieren. Übersehen wird aber häufig, dass für Investoren und private Anleger die Zeiten lukrativer denn je sind.

Gerade in der Zeit einer hohen Inflation suchen Menschen händeringend nach sicheren Möglichkeiten, ihr Erspartes vor einer massiven Entwertung und den Negativzinsen zu retten. Außerdem bietet die hohe Inflation die einzigartige Möglichkeit, das ersparte Geld durch eine Schuldenaufnahme nochmals zu mehren. Der Wert eines Kredites schmilzt durch die Inflation. Eine Immobilie zu kaufen scheint daher äußerst sinnvoll.

Mit steigenden Verbraucherpreisen und anziehenden Bauzinsen stellen sie die Frage: Schützt Eigentum wirklich noch vor Inflation? Ja. Wirtschaftliche Fakten sprechen gegen düstere Vorhersagungen. Bei den Immobilienpreisen ist in Deutschland keine Trendwende in Sicht. Da die Grundregeln der Finanzierung durch höhere Bankenstandards sicherer denn je sind, ist Panik vor Einbrüchen durch überforderte Kreditnehmer nicht angebracht.

Auch im zweiten Corona-Jahr 2021 sind die Preise für Wohneigentum in Deutschland weiter gestiegen – und dies mit noch deutlich höherem Tempo als in den Vorjahren. In 98 Prozent aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte verteuerten sich Eigentumswohnungen im Bestand. Kein Wunder: Es wird schlicht viel zu wenig neu gebaut und die Nachfrage nach Wohneigentum ist ungebremst hoch.

Im Durchschnitt über alle Regionen hinweg lag der Preisanstieg gegenüber 2020 inflationsbereinigt bei stattlichen 14,2 Prozent. Das Tempo der Preissteigerungen hat damit unwiderleglich zugelegt. Im Jahr 2020 hatte das Plus noch 9,6 Prozent betragen, ähnlich wie im Jahr 2019 (9,3 Prozent). Dabei kletterten die Preise im Vorjahr aber nicht allein in den Metropolen. Teils stiegen sie nun auch in ihrem Umland noch stärker, ist der Studie „Postbank Wohnatlas 2022“ zu entnehmen.

Anhaltend niedrige Zinsen, die ungebremste Nachfrage und ein weiterhin stagnierendes Angebot an neuem Wohnraum bestimmten im Jahr 2021 den Immobilienmarkt in Deutschland. Fakt ist ferner, trotz eines raschen Anstiegs von 0,6 auf 2,3 Prozent allein in diesem Jahr liegen die Bauzinsen noch immer auf einem historisch günstigen Niveau.

Die künftigen Preisrekorde auf unserem Immobilienmarkt werden natürlich auch zum Teil durch die aktuelle Angst vor weiteren Zinserhöhung sowie der steigenden Inflation genährt. Wer Erspartes hat, flüchtet in krisenfestes Betongold und geht dabei auch zunehmend in Städte in der zweiten Reihe. Letztlich treibt die höhere Nachfrage die Preisentwicklung.

Auch der Krieg in der Ukraine verschärft diese Entwicklung. Ängste vor dem Verlust des mühsam Ersparten treiben die Nachfrage ebenso an, wie hunderttausende hierzulande aufgenommene Flüchtlinge aus der Ukraine. Sie alle adäquat unterzubringen, erhöht nochmals den Druck auf den ohnehin hoch belasteten Wohnungsmarkt.

Die Corona-Pandemie und auch der Krieg im Osten Europas hat den Wunsch in großen Teilen der Bevölkerung nach dem eigenen Zuhause nur noch weiter bestärkt und den Radius der Eigentumssuche erweitert. Auch in naher Zukunft ist angesichts des großen Mangels an Wohnraum weiterhin damit zu rechnen, dass die Immobilienpreise in Deutschland steigen werden.

Unkenrufe über eine bald platzende Immobilienblase sind reine Spekulation und nicht sehr wahrscheinlich angesichts der Alternativlosigkeit einer werterhaltenden Geldanlage. Auch vor dem Hintergrund der Wohnungsnot in Deutschland ist eine Investition in Immobilien und neuen Wohnraum ausgesprochen empfehlenswert.