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Negativzinsen und Inflation schmälern rapide das Vermögen

Geldvermögen erreicht Höchststand +++ Kaufkraftverlust steuert auf fünf Prozent zu +++ Investitionen in Immobilien bieten unverändert gute Renditen ++++ Betongold schützt das Vermögen +++

Ein Kommentar von Theodor J. Tantzen

Das Geldvermögen der Deutschen steuert auch in diesem Jahr auf ein neues Rekordhoch zu. Selbst nach eineinhalb Jahren mit einer wirtschaftlich herausfordernden Pandemie ist das Wachstum des privaten Vermögens offenbar nicht zu bremsen. Zur Jahresmitte hat die Deutsche Bundesbank die gigantische Summe von sieben Billionen Euro ermittelt. Damit lag das private Geldvermögen der Deutschen rund 192 Milliarden höher als sechs Monate zuvor. Die Notenbank berücksichtigt Bargeld, Wertpapiere, Bankeinlagen sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Immobilienwerte sind nicht enthalten. Ein neuer Rekord stünde sonst sicher an.

Hohe Kursgewinne an Börsen – Europaweite Spar-Spitzenreiter

Zweifellos ist diese im Grunde erfreuliche pekuniäre Entwicklung insbesondere den hohen Kursgewinnen an den Börsen in diesem Jahr zu verdanken. Und: Niemals zuvor haben so viele Deutsche wie derzeit ihr Geld an die Börsen gebracht. Mit 12,35 Millionen Deutschen stieg die Zahl der Aktionäre auf den höchsten Stand seit gut 20 Jahren, bilanziert das Deutsche Aktieninstitut. Darüber hinaus sind die Deutschen Spar-Spitzenreiter, und das nun zum achten Mal, wie Berechnungen der ING Deutschland und Barkow Consulting zeigen. Rund 390 Milliarden Euro wurden zurückgelegt, 45 Prozent mehr als 2019.

Negativzinsen nagen am Vermögen

Die Freude der Sparer sollte allerdings nicht zu groß werden. Realität ist: Immer mehr Banken bestrafen Sparer mit Negativzinsen. Manche schon ab einer Grenze von 25.000 Euro. Wer zum Beispiel stolze 400.000 Euro angespart hat, verliert Jahr für Jahr gut 0,5 Prozent, immerhin 1.875 Euro im laufenden Jahr. In zehn Jahren liegen dann nur noch etwa 381.666 Euro auf der hohen Kante. Ein Verlust von rund 20.000 Euro. Wer mag schon sein Bargeld vorsorglich auf bis zu 16 Banken verteilen, um vor herben Verlusten gefeit zu sein? Konservativen Sparern droht ein erschreckender Verlust. Doch das ist längst noch nicht die größte Bedrohung des privaten Vermögens.

Kaufkraftverlust steuert auf fünf Prozent zu

Schon lange wurde mit einer Inflation gerechnet. Der Wertverlust unseres Geldes stieg unlängst auf rund vier Prozent. Höchste Banker sehen sogar fünf Prozent Inflationsrate noch gelassen. Es ist kaum zu bemerken, aber die Kaufkraft unseres sorgsam zurückgelegten Geldes sinkt, scheinbar lautlos und dennoch unbarmherzig. Aktuell so stark wie seit Jahrzehnten schon nicht mehr. Vier Prozent Inflationsrate – so werden aus 400.000 Euro in zehn Jahren rund 266.000 Euro. Da wird guter Rat teuer.

Wie können deutsche Sparer ihr Vermögen aber nun noch schützen? Im ersten Quartal kauften die Deutschen über 90 Tonnen Gold. Rekordverdächtig. Gold ist eine bewährte Krisenwährung. Aber vorsichtige Sparer meiden die Anlage ihres Geldes in Gold – wegen möglicher starker Schwankungen.

Sollten die Sparer bei Höchstpreisen an der Börse einsteigen? Zu spät. Bundesanleihen? In zehn Jahren ist gerade mal ein Plus von 0,007 Prozent drin. Blicken wir besser nicht auf die an Kapitalmärkten noch zu erzielenden Renditen.

Investitionen in Immobilien bieten unverändert gute Renditen

Der Rat an konservative Sparer ist einfach: Wer Börsen und Bankkonten scheut, wem die Investition in Gold zu unsicher ist, dem bleibt eigentlich nur Betongold. Stecken Sie Ihr über Jahre angespartes Geld in eine eigene Immobilie. Selbst, wenn Sie nur die Hälfte Ihres Geldes in ein Haus oder eine Wohnung investieren und den nötigen Restbetrag mit unverändert zinsgünstigen Darlehen finanzieren, werden Sie in zehn Jahren eine unvergleichlich höhere Rendite als in anderen Bereichen erzielen können. Bauen ermöglicht unverändert eine der besten privaten Vermögensbildung.

Der Immobilienboom ist ungebrochen

Bedenkenträger gibt es immer. Ja, die Immobilienpreise sind hierzulande so hoch wie nie. Ja, sie werden weiter ansteigen, denn die Nachfrage nach Wohnraum ist unverändert viel größer als das vorhandene Angebot. Und das Angebot an Wohnungen wächst längst nicht in einem Tempo, welches die Spirale der ansteigenden Immobilienpreise beenden könnte.

Fakt ist: Der Immobilienboom ist ungebrochen. Unterbrochene Lieferketten und der akute Mangel an vielen Baumaterialien sind neue Hürden – der Erwerb einer Immobilie ist zweifellos schwieriger geworden, aber er ist und bleibt möglich. Abseits der besonders gefragten Metropollagen ist der Traum vom Eigenheim sicherlich leichter zu realisieren.

Die Investition in Immobilien bietet in einer Zeit der Negativzinsen und hoher Inflation mehr als nur den Werterhalt des gesparten Geldes. Haus- und Wohnungsbesitzer profitieren von der Entwicklung. Auch, wenn die Bundesbanker die Immobilienwerte in ihrer Vermögensbilanz der deutschen Sparer nicht berücksichtigen: Die steigenden Immobilienpreise versprechen den Sparern mit Weitsicht die Lukrativität der Investition in Betongold. So können auch in Zukunft – geradezu beispiellos – erfreuliche Vermögenszuwächse erzielt werden.

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